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Samstag, 31. Juli 2010

Brustverkleinerungen Krankenkasse

Brustverkleinerungen sind oft angebracht, werden aber kaum noch von den Krankenkassen bezahlt.

DGPRÄC/VDPC - Pressemeldung, 04/2006

 

Stellungnahme von Dr. Marita Eisenmann-Klein, Regensburg

 

"Nur wenige sprechen darüber, aber sehr viele Frauen in Deutschland leiden unter zu großen, zu schweren oder stark hängenden Brüsten.

 

Nacken-, Rücken-, Kopfschmerzen, Schmerzen durch einschneidende BHs und Hautirritationen an der Brustunterseite beeinträchtigen sie in ihrer Lebensführung. Von verletzenden Bemerkungen, denen sie täglich ausgesetzt sind, ganz zu schweigen.

 

Die operativen Möglichkeiten der Brustverkleinerungen sind erfolgversprechend, viele Patientinnen haben danach keine oder nur noch geringe Rückenschmerzen.

 

Im Vergleich der epidemologischen Daten schneidet Deutschland sehr gut ab: Die Gesamtkomplikationsraten liegen um ein Drittel niedriger als die der USA. Dies hat mit der Einführung der narbenarmen Techniken zu tun, die in Europa zehn Jahre früher etabliert wurden als in USA.

 

Patientinnen nach einer Brustverkleinerung gehören zu den glücklichsten Patienten. Das Geld der Krankenkassen wäre hier sicher gut angelegt.

 

Nach internationalen Standards liegt dann eine medizinische Notwendigkeit für eine Brustverkleinerung vor, wenn das zu erwartende Resektionsgewicht pro Seite 300g oder mehr beträgt.

 

Bis vor wenigen Jahren haben die medizinischen Dienste der Krankenkassen in nahezu allen Fällen bei Brustverkleinerung oder Bruststraffung eine Kostenübernahme befürwortet.

 

Zwischenzeitlich gibt es sogar Ablehnungen von Kostenübernahmeanträgen bei Frauen, denen zwei Kilogramm Brustdrüsengewebe entfernt werden müßte.

 

Die Krankenkassenvertreter berufen sich auf die Entscheidung des medizinischen Dienstes. Es ist dabei viel zu wenig bekannt, dass die Krankenkassen durchaus auch gegen den Rat des medizinschen Dienstes die Kosten übernehmen können.

 

Eine Brustverkleinerung als DRG-Selbstzahler am Krankenhaus ist für Patienten i.a. günstiger als die Operationen, die Profitunternehmen wie z.B. der Deutsche Ärzteservice vermitteln (!), da hier auf jeden Fall noch eine Vermittlungspauschale von 500,- EUR zu zahlen ist.

 

Auch unter immer schwieriger werdenden Rahmenbedingungen sehen es die Plastische Chirurgen in Deutschland als ihre Aufgabe an, psychische und physische Leiden zu heilen oder wenigstens zu lindern."

 

Dr. Marita Eisenmann-Klein ist Präsidentin der www.vdpc.de/die-dgpraec/

Brustverkleinerung in der Schlosspark Klinik Ludwigsburg

In der privaten Schlosspark Klinik Ludwigsburg wurden in den vergangenen Jahren viele Brustverkleinerungen / Brustreduktionen operiert - und wir können die Einschätzung von Frau Dr . M. Eisenmann-Klein bestätigen, dass unsere Patientinnen rundherum glücklich und zufrieden mit Ihrer Entscheidung dazu sind.

 

Inzwischen stellen wir fest, dass aufgrund der geänderten Regelungen zur Kostenübernahme der Krankenkassen immer mehr Patientinnen zu uns kommen, die früher ins normale Krankenhaus überwiesen wurden.

 

Die Schlosspark Klinik Ludwigsburg ist dafür die richtige Anlaufstelle, denn sie bietet mit einer eigenen Bettenstation und eigenem großen OP-Trakt die erforderliche Ausstattung, damit die Brustverkleinerungen mit dem gleichen Standard wie in einem normalen Krankenhaus durchgeführt werden können. Zusätzlich finden die Patientinnen hier aber einen gehobenen Standard in der individuellen und stationären Versorgung.

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Brustverkleinerung Kosten

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