
Das Risiko - neben den allgemeinen Risiken einer Operation - ist bei Brustvergrößerungen vor allem die so genannte Kapselfibrose. Dabei bildet der Körper vermehrt Bindegewebe um das Implantat und zwingt es dadurch in eine unnatürliche Form oder verschiebt es sogar. In fortgeschrittenen Fällen ist eine operative Korrektur notwendig.
Allerdings ist das Risiko einer Kapselfibrose bei modernen Implantaten gering (ca. 2% - 4 %), da diese Implantate texturierte Oberflächen und eine doppelte Implantatwand besitzen und das kohäsive Silikongel auslaufsicher ist.
Bei den Routine-Kontrollen wird immer genau untersucht, ob die Implantate noch gut liegen und keine Verhärtungen im Gewebebereich eingetreten sind. In der Schlosspark Klinik Ludwigsburg wird dazu gegebenenfalls noch eine Ultraschall-Untersuchung der Brust gemacht, um ganz sicher zu sein.
Je nach Hautbeschaffenheit kann es nach der Operation zu Wundheilungsstörungen an den Nahtstellen kommen. Diese lassen sich meistens gut behandeln und mit einer gezielten Therapie heilen diese Stellen dann rasch ab.
Bei entsprechender Veranlagung kann es an den Operationsnarben zu überschießender Narbenbildung kommen. Die Narben bleiben dann gut sichtbar oder werden sogar wulstig. Manchmal gelingt es, durch eine Narbenkorrektur ( Ausschneiden der gesamten Narbe) eine Verbesserung zu erreichen, aber leider nicht in jedem Fall. Die Ausbildung einer dünnen, glatten Narbe ist bedingt durch die individuelle persönliche Hautbeschaffenheit.
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