
Sonnenschutz - Sonnenbrille - Sonnenbaden - Sonnenbrand - Sonnenallergie - Sonnenstich
UV-Licht
Unter UV-Licht versteht man das ultraviolettes Licht mit einer Wellenlänge 200-380 Nanometer (nm)
UV-Licht wird nach Strahlungsintensität in 3 Stufen aufgeteilt:
- UV-C-Strahlen ( < 280 nm) haben eine untergeordnete Bedeutung, da die Strahlen von der Ozonschicht absorbiert werden
- UV-B-Strahlen ( 280 - 315 nm) werden zum größten Teil in der Atmosphäre absorbiert. Nur ca. 5 % dringt bis auf die Erde. UV-B-Strahlen verursachen Sonnenbrand und erhöhen das Risiko für Hautkrebs
UV-A-Strahlen ( 320 - 400nm) machen den größten Teil der UV-Strahlung aus. Sie können zu einer frühzeitigen Hautalterung ( Falten) führen und erhöhen das Hautkrebsrisiko.
Sichtbares Licht
Licht mit einer Wellenlänge von 380 - 780 nm ist für das menschliche Auge sichtbar. Am langwelligen Ende ( > 750 nm) schliesst sich die Inrarotstrahlung an.
Melanom
sogenannter schwarzer Hautkrebs, tritt auch schon bei jungen Menschen auf
leichter Sonnenbrand:
gerötete Haut, eventuelle leichter Juckreiz und geringe Schmerzen
Behandlung: Gele und Cremes mit kühlender Wirkung, feuchtifkeitsspendend juckreizstillende Salben
mittlerer Sonnenbrand:
Rötung der Haut, begleitet von kleinen Blasen
Behandlung der Schmerzen und Infektionsschutz: Präparate mit Hyaluronsäure, diese befeuchten die Haut sehr gut und fördern die Entwicklung von neuem Gewebe
schwerer Sonnenbrand
stark gerötete Haut mit grosser Blasenbildung,entspricht einer Verbrennung 1.Grades und sollte vom Arzt behandelt werden
Sonnenstich
Symptome: Kopfschmerzen, Schwindel mit Übelkeit bis hin zum Erbrechen, Kreislaufprobleme und starke Benommenheit bis zum Kreislaufkollaps
Schutz vor Sonnenstich: geeignete Kopfbedeckung bei starker Sonneneinstrahlung, Aufenthalt im Schatten, ausreichen Flüssigkeitzufuhr
Behandlung: unverzüglich in den Schatten, Flüssigkeit wie warme Tees oder Elektrolytgetränke - keine eisgekühlten Getränke, Kinder und ältere Personen sollten ärztlich behandelt werden
Sonnenallergie
Polymorphe Lichtdermatose
Betroffen sind ca 10.20 % der Bevölkerung, bevorzugt Frauen. Typische Symptome sind stark juckende Knötchen (Papeln), Bläschen (Vesikel) oder Hautauflagerungen (Plaques) an sonnenexponnierten Stellen wie Hals, Brust, Streckseiten der Unterarme.
Schutz von innen: Vitamine C und E, Betacarotin und Calcium, ansonsten konsequent starke Sonneneinstrahlung meiden
Sonderform ist die sogenannte Mallorca-Akne:
Sie entsteht durch die Interaktion mit fetthaltigen Hautpflegeprodukten und UV-Licht.
Behandlung: Sonnenschutzmittel auf fettfreier Basis (Fluids). Bei starker Körperbehaarung eignen sich auch Gels.
Stoffe meiden, die die Empfindlichkeit gegenüber UV-Licht erhöhen wie Zirtusöle oder andere ätherische Öle.
Eine Fotosensibilisierung kann ausgelöst werden durch Antibiotika, Antidepressiva und Aknetherapeutika.
Lichtschwiele
Darunter versteht man die Eigenschutzfunktion der Haut. Unter dem Einfluss von UV-Licht nimmt die Hornhaut zu und ist in der Lage, mehr UV-Licht zu absorbieren
Grauer Star
Darunter versteht man eine Trübung der Augenlinse. Normalerweise tritt sie in späterem Alter auf, aber als Folge des schädigen Einflusses von UV-Licht kann sie sich auch früher entwickeln.
UV-Licht abhängig von der Höhe und Wasser
Die UV-Belastung in den Bergen ist höher. Üblicherweise beträgt der Anteil des UV-Lichts an den elektromagnetischen Strahlen 5-6 % . Pro 300 Höhenmeter nimmt die Intensität der Sonne um 3 - 5 % zu.
Besonders gefährdet sind Wassersportler, und zwar nicht nur solche über, sondern auch jene im Wasser. Denn auch bei einer Wassertiefe von einem halben Meter erreicht einTeil der UV-Strahlen noch unsere Haut. Weiter wird das Sonnenschutzmittel schnell abgewaschen, es muss nach dem Baden erneut aufgetragen werden.
Sonnenbrille mit UV-Schutz
Die Augen reagieren empfindlich - ähnlich wie die Haut - empfindlich auf UV-Licht. Selbst bei einem bewölkten Himmel erreicht uns noch 50% der UV-Strahlung. Die Gefahr geht vom sichtbaren Licht, nicht von den unsichtbaren Strahlen aus. Besonders aggressiv ist das Licht bei der Reflektion von der Wasseroberfläche oder von schneebedeckten Flächen (Blendung). Bei wiederholter und ungeschützter intensiver Sonneneinstrahlung besteht das Risiko von Horn-und Bindehautentzündungen, langfristig die Entwicklung eines grauen Stars.

Der Rat unserer Dermatologin:
Zu viel UV-Strahlung ist gefährlich, unabhängig vom Alter und Hauttyp.
Weitere Informationen zu: Dr. med. Anja Ogger
Eine vollständige Preisliste erhalten Sie auf Anfrage mit unserer Broschüre.
Bitte nutzen Sie hierzu unser Kontaktformular.
Regelmäßig zum Hautkrebs-Sreening
Für Leute mit einer empfindlichen Haut oder einer familiärer Disposition für Hautveränderungen ist es sinnvoll, alle 2 Jahre ein Hautkrebs-Sreening machen zu lassen. Früh erkannt bestehen gute Heilungschancen.

Der medical-beauty-point.de ist ein spezieller Standort der Schlosspark Klinik direkt im Zentrum von Stuttgart für Injektionsbehandlungen der Haut mit Botulinumtoxin und Hyaluronsäure.